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Streckenprofil:
Sugar-Trail
Tag 1 – „Sugar Train and Sugar Cane” ***

Sie und Ihre Mountain-Bikes werden mit einem kleinen Transporter zum Ausgangspunkt der Tour gebracht, der sich etwa 7,5 km vor der Ortschaft Ba auf einer Höhe von 30 Metern ü.M. befindet. Ganz gemütlich beginnt die Strecke - Sie folgen der Hauptstraße und rollen so langsam vor sich hin. Dabei kann sich Ihr Körper ein wenig an das Klima der tropischen Südsee gewöhnen und Sie können ein Gefühl für „Cycle Fiji” bekommen.

Sie passieren das kleine Dörfchen Nailaga, lassen diverse Abzweigungen außer Acht und fahren immer gerade aus auf relativ flacher Strecke. Auf ihrer rechten Seite erblicken Sie nach einer Weile die Rarawei Sugar Mill, eine der größten Zuckerrohr-Mühlen Fidschis. Kurz darauf überqueren Sie den Ba River und biegen rechts ab. Nach insgesamt 15 km verlassen Sie die geteerte Straße - jetzt kann es so richtig losgehen!


Sie folgen den Bahnschienen des „Sugar Trains”, weit und breit um Sie herum befindet sich nur Zuckerrohr, „Sugar Cane”. Die kleine Straße, die quer durch die Plantagen führt ist angenehm zu fahren. Die einzigen Fahrzeuge, die Ihnen auf dieser Strecke begegnen werden sind der mit Pflanzen voll geladene Zug oder ab und an ein bepackter Transporter.

Weiter geht es über einen kleinen Bach, schon kommen die ersten Anstiege. Aber noch ist es nicht so sehr anstrengend - genießen Sie die Aussicht auf die vor Ihnen liegenden Berge! Ein wenig später erreichen Sie die erste steilere Stelle, die der Transporter halber noch geteert ist - wir wollen Sie anfangs noch ein bisschen schonen, zum Eingewöhnen ....


Von ca. 180 m Anhöhe erleben Sie die ersten Ausblicke über das Farmland, die Zuckerrohr-Plantagen, die Küste mit Nadi, Lautoka, Ba, etc. und schwarzen Lava-Felsen mitten in der Landschaft. Sie werden nicht glauben, dass all dies Fidschi sein kann!
Wir folgen der Straße den Berg hinauf, weiter geht es durch die gepflegte Plantagen- und Farmlandschaft des Westens Fidschis bis wir erneut einen kleinen Bach erreichen. Hier wird dann im Schatten der Bäume die erste Mittags-Rast eingelegt. Wer weiß, vielleicht gesellt sich einer der Fidschianer zu uns, der in einem der benachbarten Häuschen wohnt.


Frisch gestärkt erleben Sie nun zum ersten Mal, wie sehr es in Fidschi auf und ab gehen kann. Immer tiefer arbeiten wir uns vor ins Landesinnere Viti Levus. Der für heute höchste Punkt liegt auf 256 Meter ü.M.. Nach einiger Zeit können Sie erste Blicke auf das Dorf Navala werfen, wo Sie die Nacht verbringen werden.
Insgesamt legen Sie am ersten Tag eine Strecke von 32 km zurück, wobei 651 Meter bergauf und 598 Meter bergab verzeichnet werden.

 
Der Bewertung des Radfahr-Computers „CycloTour” nach zu urteilen schneidet diese Strecke mit 3 Sternen ab, gemessen an Gesamt-Höhenmetern.


Navala

Das Dorf Navala liegt inmitten der Highlands von Viti Levu in einer Höhe von 84 Metern. Auf der einen Seite liegen die Berge, zur anderen Seite windet sich der Ba River durch die Landschaft. Die Häuser bilden eine Promenade dem Fluss entlang, insgesamt wohnen hier etwa 800 Fidschianer.
Dieses ist das einzige Dorf in ganz Fidschi, in dem nur traditionelle, mit Stroh bedeckte Bures gebaut werden dürfen. Einzige Ausnahme stellt das Schulgebäude dar.
In diesem malerischen Dörfchen werden Sie teilhaben an der echten fidschianischen Lebensweise. Sie werden erfahren, wie ein Festmahl im Erdofen zubereitet wird und teilnehmen an einer traditionellen Kava-Zeremonie, Meke-Tänzen und was sonst noch alles zu einem authentischen Abend im Dorf gehört.
Vergessen Sie aber nicht, dem Häuptling Ihr „Sevusevu” zu überreichen!

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